Und Tschüss….

wir sehen uns in Deutschland!!!

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Am Ziel: Baku

Uns wird erst jetzt langsam klar, was wir eigentlich in den letzten 14 Tagen geleistet haben.
6430 Km auf Teerstraßen, Feldwegen und Schotterpisten gefahren, 11 Länder bereist, Nächte durchgefahren, im Auto, im Zelt, in der Herberge und im Hotel übernachtet. 14 Tage super Stimmung, kein Stress und kein Ärger. Unsere Autos haben durchgehalten, zwar mit einigen Mängeln am Fahrwerk, aber wir kamen an! Andere Teams mußten teilweise Ihre Autos mit Pannen stehen lassen. So mancher aus unserem Team hatte Tränen in den Augen als wir schließlich von unseren Autos Abschied nahmen.
Am Abend belohnten wir uns mit einem guten Essen im Panoramarestaurant unseres Hotels.

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Ausserdem besichtigten wir Baku, alles ist auf den “Eurovision Song Contest” in 14 Tagen ausgerichtet. Die ganze Stadt hat sich herausgeputzt. Die meisten Hausfassaden wurden erneuert (dahinter blieb einiges Altes zurück). Alles in allem eine sehr imposante Stadt!

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So, morgen gehts wieder nach Hause……



Endspurt

Heute fuhren wir sehr früh los. Das ganze Team ist leicht geknickt, da uns bewußt wurde, daß unsere aufregende Rallye langsam aber sicher zu Ende geht und wir mit unseren Autos heute die letzten Kilometer bezwingen. In Baku angekommen zog es die geschäftstüchtigen Autoverkäufer des Teams auf einen riesigen Gebrauchtwagenverkaufsplatz.

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Mehr Infos zu Baku gibts morgen…



Camel-Back-Camping

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Tschüss Georgien!

Gut ausgeschlafen fuhren wir von Tiflis Richtung Aserbaidschan. Unser Passat ist fast nicht mehr fahrbar. Die Schotterpisten haben am Fahrwerk deutliche Spuren hinterlassen. Wir sind uns aber sicher, daß wir die restlichen 700 km noch “packen”. Am Nachmittag hat Harold dank seiner gastronomischen Spürnase ein schönes Lokal in den Weinbergen entdeckt. Die Köchin verwöhnte uns mit tollen georgischen Spezialitäten.

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Gut gestärkt fuhren wir weiter Richtung Grenze, wo die Abfertigung rund eine Stunde dauerte. So, jetzt waren wir also in unserem elften Reiseland!

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Wir haben bald festgestellt, dass die Aserbaidschaner alle Verkehrszeichen ignorieren und eigentlich immer nur vollgas fahren. Schnell haben wir unsere Fahrweise angepasst. Nach langer Suche fanden wir ein Motel. Nach und nach trafen dort auch noch andere Teams ein. Wir haben vor dem Motel mit unserer Campingausrüstung ein eigenes Lokal eröffnet :-)

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Da eigentlich nicht genügend Betten in der Herberge zur Verfügung standen, hat der Eigentümer improvisiert und kurzerhand ein paar Matratzen und Betten aus dem benachbarten Möbelgeschäft geholt. Auch hier hatten wir wieder von Audris’ Verhandlungsgeschick profitiert. (Trotzdem hat er mit anpacken müssen) :-)

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Freier Tag

Stadtbesichtigung in Tiflis

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Weit weg von Zuhause

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Langer Tag

In der Früh veranstaltete die Stadt Kars im Fahrerlager ein “Volksfest”. Es traten Musikchöre und Tanzgruppen auf. Der Bürgermeister hielt eine Rede und anschließend überreichte ihm das OK-Team der Rallye einen Spendenscheck über 10.000 Euro für ein Kinderheim. Die Rallyeteilnehmer übergaben die mitgebrachten Musikinstrumente an die Musikschule.
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Danach ging es im Konvoi mit Polizeieskorte in ein kleines Dorf an der armenischen Grenze, wo die gebauten Archen zu Wasser gelassen wurden. Von dort aus fuhren wir Richtung Georgische Grenze. Unser Team entschloß sich für eine Route entlang des Cidirsees. (Landschaftlich sehr schön)
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Die Straße entwickelte sich von Teerbelag in unbefestigt und nach ein paar Kilometern war es eine reine Schotterpiste mit tausenden Schlaglöchern, auf der so mancher Endurofahrer seinen Spaß gehabt hätte. Unsere VW’s hielten der Tortur stand, allerdings wurde das Fahrwerk des Passats stark in Mitleidenschaft gezogen, so dass das Auto inzwischen in Känguruhmanier auf der Straße hüpft.


Die Grenzüberquerung dauerte ca. 1 Stunde. In Georgien angekommen gabs noch ne kleine Pause und danach gings weiter in Richtung Tiflis. In Gori (Geburtsstadt von Stalin) aßen wir zu Abend. Endlich mal wieder Schweinefleisch ;-) Das Essen war sehr gut. Allerdings hielten wir uns mit der georgischen Tischsitte zurück, nach jedem Bissen einen Schluck Vodka zu trinken.


Nach dem Essen fanden wir kurz vor Tiflis um ca. 24.00 Uhr eine Herberge in der wir übernachteten.

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Fahrerlager in Kars

Unsere treuen Fahrzeuge parkten wir im Fahrerlager. Von dort aus gehts morgen nach Georgien. 20120508-194231.jpg

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Grade nochmal Glück gehabt!

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